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Donnerstag, 3.3., 17.3. und 25.3.2022 19.30 Uhr, Länzihuus, Bachstrasse 27, Suhr                  

«Gottes Liebe - grösser als gedacht» - Drei Vorträge mit Pfr. Andreas Hunziker

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«Gott ist Liebe». So steht es nicht nur im 1. Johannesbrief. Auch die neuere Theologie versucht immer wieder, Gottes Wesen ganz von dessen schöpferischen Liebe her zu verstehen.

Frère Emmanuels Buch Gottes Liebe – grösser als gedacht teilt diese Voraussetzung, übergeht aber nicht die Gründe für den Zweifel an einem solchen Gott der Liebe: das Böse in der Welt; die Schwierigkeit, sich selbst als liebenswürdig wahrzunehmen; die Tendenz, sich Gott als ein fernes und dominierendes Wesen vorzustellen; eine sentimentale Vorstellung von Liebe.

   Das Anliegen des Taizé-Bruders ist sowohl intellektuell als auch praktisch-existenziell. Wenn wir Gott zu verstehen versuchen, müssen wir zugleich psychologisch-spirituell nach uns selbst zu fragen. Welche (unbewussten) Phantasien stehen uns im Wege, Gottes Allmacht ganz von der Liebe her zu verstehen? Was würde sich in meinem Leben ändern, wenn ich mich tatsächlich von Gottes universaler Liebe bestimmen liesse? Welche Ängste hindern uns daran, uns für die Anderen zu öffnen? Was hält mich davon ab, die Kreativität der Liebe als Grundprinzip des Universums zu akzeptieren?

Die drei Abende sind jeweils zweiteilig. Im ersten Teil stelle ich einen Abschnitt aus Frère Emmanuels Buch vor. Im zweiten Teil diskutieren wir gemeinsam darüber. Wer Zeit und Interesse hat, kann den betreffenden Abschnitt im Voraus lesen. Mehr über das Buch ist auch von meiner Kollegin Mirjam Wiggenhauser zu erfahren – sie hat es mir zur Lektüre ans Herz gelegt.

Pfr. Andreas Hunziker 

CAFÉ THEOPHILO

Im Café Theophilo kommen wir miteinander ins Gespräch – über Gott und die Welt und uns selbst.

Manchmal gehen wir aus von einem Text. Manchmal diskutieren wir mit einem Gast. Immer aber geht es darum, miteinander selber ins Denken zu kommen: Gibt es eine Alternative zu einer wachsenden Wirtschaft? Ist es heute einfacher, «spirituell» als «gläubig» zu sein? Sollte ich häufiger lachen? Glaube ich an Gott, und wenn ja/nein, was meine ich damit?

Ob Sie sich eher zu den «Gläubigen», zu den «Zweiflern» oder zu beidem zählen – ich freue mich über Ihren Besuch, Ihr Mitdenken und Mitdiskutieren.